Warum Sulfit in Lebensmitteln nichts verloren hat

Das Salz der schwefligen Säure, die Sulfite, wird seit Generationen als Konservierungsmittel undAntioxidationsmittel bei der Herstellung von Lebensmitteln verwendet. Sie verstecken sich hinter den Nummern: E220-224, E226-228.

Die Sulfite können Unverträglichkeiten und Allergien auslösen. Die Betroffenen reagieren dabei mitasthmatischen Zuständen und/oder Magen-Darm-Beschwerden. Die exakten Auswirkungen sind bisher noch unbekannt. Produkte, die Sulfite enthalten, müssen ab einer Menge von 10 mg/l oder 10 mg/kg im Zutatenverzeichnis oder auf dem Etikett gekennzeichnet werden. Bitte achten Sie auch auf den Begriff „Schwefel“ und auf die Bezeichnung „geschwefelt“.

Lebensmittel, in denen Sulfite vorkommen, können Trockenfrüchte, Rosinen, Meerrettich im Glas oder in der Tube, getrocknetes Gemüse, Würzmittel, Kartoffelgerichte, eingelegte Kirschen, Essig, Marmeladen und Gelees, Wein usw. sein.

Diese Angaben basieren auf den Informationen Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Nicht alle Schwefelarten sind für den Menschen gesundheitsschädlich, manche sogar notwendig für den eigenen Stoffwechsel (Quelle: www.gesundheit.de).

Gute Nachrichten für alle Wein-Liebhaber:
Nach dem Motto von Oliver Hassencamp  „Chemische Zusätze verlängern die Haltbarkeit der Nahrungsmittel und verkürzen die der Verbraucher“ hat der Weinhersteller Hans G. Hilgert ein Verfahren entwickeln, Weine ohne Zusatzstoffe herzustellen.

Viele Weine werden zusätzlich geschwefelt, um die Haltbarkeit zu verbessern. Aus einem Artikel des DPA (20.03.2009): „Den Schwefel setzen die Winzer zu, weil sich im Flaschenhals Sauerstoff sammelt und auch bei der Abfüllung Luft an den Wein kommt. Mit den wässrigen Bestandteilen des Weins verbindet sich der Schwefel dann zu Sulfiten und sichert so die mikrobiologische Stabilität.“

Durch das Verfahren von Hans G. Hilgert ist dies nicht notwendig. Geschmacklich ist der Wein sehr gut, trocken und lebendig. Der Hersteller steht unter der Aufsicht des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Dies hat uns überzeugt den Wein mit in das Sortiment aufzunehmen. 

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